Projekte und Aktivitäten 2011/12 

Faszination Dudelsack

Nachdem Herr Sepp Pichler schon einmal an unserer Schule war und uns mit seinen verschiedenen Instrumenten, seinem Spiel darauf und seinen Geschichten und Erklärungen begeistert hat, freuten wir uns schon auf seinen Besuch am 20.3.2012.
Der Dudelsack ist ein sehr altes Volksmusikinstrument. Schon vor 2000 Jahren wurde er gespielt. Er gehört zu den Rohrblattinstrumenten. Der Dudelsack besteht aus der Melodiepfeife (A), der Bordunpfeife (B), dem Ledersack (C) und dem Anblasrohr (D). Durch den Luftdruck werden die Rohrblätter der einzelnen Pfeifen zum Klingen gebracht. Es gibt verschiedne Arten von Dudelsäcken. Die wichtigsten mitteleuropäischen Arten sind die Schäferpfeife, der Dudey (Kleindudelsack) und der Bock.
Schon beim Betreten des Raums entdeckten die Kinder die vorbereiteten Instrumente und wurden neugierig. Verschiedene Formen des Dudelsacks, eine Drehleier, ein Hirtenhorn und eine Trommel warteten darauf, vorgestellt und "hautnah" erlebt zu werden.
Der Weg von der einfachen Schilfrohrflöte, aus der nur ein Ton kam, über die Hirtenflöte bis zum Dudelsack wurde den Kindern spannend, anschaulich, kindgemäß und in eine Geschichte verpackt nähergebracht und erklärt. Bilder veranschaulichten die verschiedenen Zeitepochen und die damals verwendeten Instrumente.

Die Geschichte vom "lieben Augustin" , welcher der Sage nach betrunken in eine Pestgrube fiel, ist eng mit dem Dudelsack verbunden und gefiel den Kindern sehr. Das Lied vom lieben Augustin durfte da natürlich nicht fehlen. Zur Begleitung mit dem Dudelsack sangen die Kinder begeistert mit.

Ein besonderer Höhepunkt der Stunde war das Ausprobieren der verschiedenen Instrumente durch die Kinder.

Bei der Drehleier mit einer Hand die Kurbel zu drehen und gleichzeitig mit der anderen Hand die Tasten zu drücken, sah beim Zuschauen leicht aus, aber die Koordination der beiden Hände musste erst geübt werden. Die Kinder schafften das schon nach kurzer Zeit ganz toll.
 
Die Kinder mussten feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, dem Hirtenhorn einen Ton zu entlocken. Das war ganz schön anstrengend, aber unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Pichler und der richtigen "Technik" konnte das Horn zum Erschallen gebracht werden.
   
Die Stunde verging rasend schnell, doch die Geschichten und der Klang der Instrumente werden den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben.

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